Sonderausstellungen im Stellwerk

Im Stellwerk finden in unregelmäßigen Abständen Sonderausstellungen/Veranstaltungen regionaler/ überregionaler Bildender Künstler statt /mit einem Skulpturengarten. Getragen werden die Ausstellungen von dem gemeinnützigen Verein zur Förderung der zeitgenössischen Kunst KunstFormat eV und der Künstlerin Annunciata Foresti .

Einige Sonderausstellungen wurden von 2013 bis 2015 vom Kulturfond der Regierung von Obb. gefördert, ohne diese Förderungen hätten die Sonderausstellungen mit Schwerpunkt "Installation" nicht stattfinden können.
Weiterhin konnten den Künstlern Nicola von Thurn und Matthias Rodach ein Zuschuss zu einem Katalog von der LfA Bank vermittelt werden. Herausgeber Kunstformat eV.

Künstler: Bernd Zimmer Jan Davidoff Matthias Rodach Alexis Dworsky Annunciata Foresti Eva Zenetti Monika Supé
2012/2013
2014/2015 Nicola von Thurn Andreas Kloker Daniel Permanetter Barbara Hartmann Franz Hartmann Nico Kiese  
 
Die Sonderausstellungwerden im Frühjahr 2017 fortgesetzt

IM JULI:

„Windstärke 9“

ANNUNCIATA FORESTI - Werkschau

Ausstellungseröffnung:
17. Juli 2015 um 20 Uhr
Einführung Nue Ammann
Bergüßung Bürgermeister Alexander Herrmann

Ausstellungsdauer:
18.07. bis 26.07.2015
Sa und So von 14 bis 18 Uhr

Ausstellungsort:
Stellwerk Diessen
Seestr. 5, 86911 Diessen

Annunciata Foresti zeigt stürmische Gemälde im Diessener Stellwerk

Hohe Wellenberge und dichte Schaumstreifen in Windrichtung kennzeichnen auf See die Windstärke 9. In Annunciata Forestis Gemälden rückt nicht nur das rollende Wasser in den Blick, sondern der Sturm jagt auch über Bäume, Landschaften, Licht und Schatten hinweg. Farben und Formen werden vom Wind erfasst, die Gemälde tosen lautlos und doch hörbar, bleiben unbeweglich, still und sind doch voller Kraft und Rauschen.

Annunciata Foresti ist Künstlerin und Kulturmacherin.

Das Stellwerk Dießen ist das Atelier der Malerin, aber auch ein Ausstellungspodium für Künstlerkollegen “Kunst im Stellwerk” . Als engagierte ehrenamtlich tätige Kulturmacherin ist sie Initiatorin der Ausstellungsreihe “das kleine Format”, Gründerin der “Diessener Ateliertage” und Gründerin des Kunstvereins Kunstformat eV.. 2014 bekam Annunciata Foresti den Tassilo-Hauptpreis, einen begehrten Kulturpreis und Auszeichnung der SZ.

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Vernissage mußte wegen dem großen Andrang im Garten stattfinden


Einführung von Nue Ammann


Begrüßung von BGM Alexander Herrmann


 

 

















IM JUNI:

12. Sonderausstellung
im Stellwerk



NICO KIESE

" FREI"

Ausstellungseröffnung:
12. Juni 2015 um 20 Uhr

Ausstellungsdauer:
13. bis 21.06.2015
Sa und So von 14 bis 18 Uhr

Ausstellungsort:
Stellwerk Diessen
Seestr. 5, 86911 Diessen

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Presse Landsberger Tagblatt

SZ Starnberg

 




Beim Aufbau Fotos(2) Annunciata Foresti









Fotos(2) Nico Kiese

Zu den Arbeiten von Nico Kiese

Die Metallgüsse, Skulpturen, Fotografien und Installationen von Nico Kiese beschäftigen sich mit Transformation im weitesten Sinne. Seit 2008 testet er durch Ab- und Umformung die Grenzen verschiedener Materialien und ihrer charakteristischen Oberflächenbeschaffenheit aus. In der Überführung von Formen aus Papier in Gips oder Bronze geht im Transformationsprozess aber weder der Eindruck ursprünglich spezifischer Materialeigenschaften, wie die Falt- und Biegsamkeit von Papier, noch seine Leichtigkeit verloren, sondern findet sich auch im neuen Zustand wieder. Die endgültige dreidimensionale Form wird durch die Materialität des ursprünglichen flachen Bildträgers vorgegeben und entsteht im Austesten des Materials: wie verhält es sich, welche Biegung lässt es zu? Die dabei entstehenden Arbeiten reichen von einfach strukturierten Körpern bis hin zu komplizierten Polyedern, die trotz ihrer Größe und räumlichen Ausdehnung filigrane Gebilde bleiben und sich mit Fragen nach Plastizität und den Strukturen von Oberflächen auseinandersetzen. Stets verschieben sich hier unsere gewohnten Assoziationsgrenzen und unser logisches Wissen um die Schwere des Objekts vermischt sich mit dem visuellen Eindruck von Leichtigkeit.

Die Auseinandersetzung mit Übergangszuständen findet sich auch Kieses Beschäftigung mit gebrauchten Gegenständen, die mit einer bestimmten, jedoch nicht mehr unmittelbar erkennbaren Geschichte aufgeladen sind und an die Tradition des Objet Trouvés anknüpfen. In diesem Zusammenhang tauchen immer wieder Tore / Portale auf, die nicht nur als reine Durchgangssituationen fungieren, sondern als symbolisch aufgeladene Objekte eine Stellvertreterfunktion für ihren ursprünglichen Schaffenszweck übernehmen. Diese Portale können klein und in Objekte integriert sein, oder sich auch in einer für den Betrachter reell begehbaren Durchgangssituationen manifestieren und mit verschiedenen Größenrelationen spielen (wie ein Tor, das aus vielen Gießkannen zusammengesetzt ist).

In den letzen beiden Jahren fügen sich die unterschiedlichen Materialien immer mehr im Kontext von Installationen und Skulpturen zu einem Ganzen zusammen. Stets führt der Weg der Transformation von einem leichten zu einem schweren Stoff, wie auch bei den 2012 entstandenen Bronzenarzissen, die die Flüchtigkeit der kurzen Blüte unverrückbar eingefangen haben und künstlerisch und ästhetisch die Frage nach der Wertigkeit von Materialien und Gegenständen stellen: denn auch ein scheinbar wertloses Material kann - aufgeladen durch Erinnerungen - zu etwas Wertvollem werden. (Anna Wondrak, Januar 2013)
















IM APRIL:

11. Sonderausstellung im Stellwerk



FRANZ HARTMANN

Installation zu dem Projekt

"Gewissensruhe"

Ausstellungseröffnung:
18. April 2015 um 13 Uhr
Einführung Hartfried Neunzert

Ausstellungsdauer:
18. bis 26.04.2015
Sa und So von 14 bis 18 Uhr

Ausstellungsort:
Stellwerk Diessen
Seestr. 5, 86911 Diessen
www.kunst-im-stellwerk.de

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Hier der Film "Gewissenruhe" >>

Der Aufbau

Franz Hartmann

Marcel Renault





Beschreibung des Projektes Gewissensruhe:
Zu Ehren der allzu großen Bemühungen des deutschen Bundestages einen möglichen Supergau zu verhindern wurde, für den Fall des Scheiterns, in Klein Gusborn bei Gorleben, bereits 2001 vom Künstler Franz Hartmann ein Ehrenfriedhof für Bundestagsabgeordnete nach dem Supergau errichtet. Um den Abgeordneten in gegebenem Fall eine würdevolle Ruhestätte bieten zu können. Das 2500 m² große Mahnmal besteht aus 738 Betonkreuzen, welche der Sitzordnung des Plenarsaals entsprechend die Namen und Geburtsdaten der Bundestags -sowie Bundesratsmitglieder tragen. Es wurde ein Denkmal für die eventuelle Zukunft geschaffen, welches fortan als Mahnmal dient. Ein Mahnmal welches davor warnt ein Denkmal zu werden !
Es wurde schon bald eine Art Pilgerstätte, welche sich bis zum heutigen Tage über viele Besucher freut.
Ein äußerst lebendiges Kunstwerk, das wie selbstverständlich von seinen Anwohnern liebevoll gepflegt und geschützt wird. Nicht nur während der Castortransporte wird dieser Ort von Polizisten, Demonstranten, Fotografen und Filmemachern gleichermaßen als Kulisse genützt.
In eigener Sache fanden hier Probebeisetzungen, Kondolenzaktionen, sowie Konfrontationen von Bundestagsabgeordneten vor ihren eigenen „Gräbern“ statt. Dies alles dokumentiert durch den neuen Film „Das Mahnmal vor dem Denkmal“(Marcel Renault).


Ausschnitt aus dem Film - das Mahnmal vor dem Denkmal: Gregor Gysi und Franz Hartmann an Gysis Grab. Foto Renault






IM MÄRZ:

10. Sonderausstellung im Stellwerk


Fotografien „Contain Art“

BARBARA HARTMANN

mit Texten von Jürgen Banse



Ausstellungseröffnung:

27. März 2015 um 20 Uhr
Einführung

Ausstellungsdauer:
28.03. bis 05.04.2015
Sa und So von 14 bis 18 Uhr

Ausstellungsort:
Stellwerk Diessen
Seestr. 5, 86911 Diessen

 


der Aufbau

Presse LT >> und
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"Reisen zwischen Poesie und Wirklichkeit.

Die Münchner Künstlerin und Fotografin Barbara Hartmann und der Bremer Autor Jürgen Banse sind der Innen- und Außenwelt großer Containerschiffe leidenschaftlich verfallen: Inspiriert von Reproduktionen der großen Meister klassischer Kunst, die in Unterkünften, Gemeinschafts- und Maschinenräumen der Schiffe hängen, verwandeln sie mit Fotografien und Texten die Banalität des Alltäglichen in Momente der Poesie." Text Albrecht Lampe

"Die Originale befinden sich in den größten und bedeutendsten Museen der Welt: Im Mu seum of Modern Art in New York, im Louvre in Paris oder in der Tate Gallery in London. Ihre billigen Kopien hängen als Reproduktionen an feuerfesten Wänden aus Stahl. Während die Originale für immer und ewig an festen Plätzen verortet sind, reisen ihre Kopien mühelos, Zeit- und Klimazonen überwindend, um die Welt. Die Originalgemälde werden, streng bewacht, in wohltemperierten, abgedunkelten Räumen ausgestellt und täglich von hunderten, ja tausenden von Besuchern be- trachtet. Werden sie ausnahmsweise verliehen, treten sie als teure Leihgaben, hochversichert, in klimatisierten Kisten ihre Reise um die Welt an. Ihre Kopien werden selten beachtet, obwohl sie für Monate, manchmal Jahre, mit dem gleichen Menschen unter einem „Stahldach“ wohnen. Poster von Renoir, Macke, Gauguin, Picasso, Miro — und all den anderen Top 100 der meistverkauften Bilder sind auf allen Weltmeeren und in allen Häfen zu Hause. Die Reproduktion lebt in gleißender Sonne, bei Sturm, Regen, Wind und schwerer See, jahre- lang in Bewegung. Wenn das Schiff im Hafen liegt, knallen ab und zu Container auf die Decks, so dass die Kunst an den Wänden erzittert. Diese Bilder fristen ein Leben in Einsamkeit." Text Jürgen Banse







9. Sonderausstellung im Stellwerk

"A Hard Rain" 2014

Eine Raum-Installation von Daniel Permanetter
(Dia-Projektion, bewegte Zeichnung, Stereo Ton)

Ausstellungseröffnung:
Freitag, den 16.05.2014 um 20 Uhr
Ausstellungsdauer:
17. bis 25. Mai 2014
jeweils Sa und So 14 bis 18 Uhr
Ausstellungsort:
Atelier Stellwerk, Seestr. 5, 86911 Diessen



Beschreibung:

In der Rauminstallation „A Hard Rain“ fällt gezeichneter Regen auf die Projektion schwarzweisser Dia-Aufnahmen. Die Bilder zeigen private Aufnahmen aus verschiedenen Jahrzehnten, Menschen, Räume, Landschaften, Gegenstände. Ein Einblick in ein Leben, eine Geschichte, eine Beziehung, die unbekannt bleibt. Die unbewegten Bilder werden mit Hilfe einer einfachen Konstruktion von der vertikal bewegten Zeichnung paralleler Striche überlagert. Auf der Leinwand erscheinen starre Aufnahmen aus der Vergangenheit, auf die ein immer gleicher, hart gezeichneter Regen fällt.Dazu wiederholt sich eine Tonspur, in der immer wieder ein deformierter Auszug aus Bob Dylans Song „A Hard Rain's A-Gonna Fall“ auftaucht. Die Überlagerung dieser drei Ebenen aus starrem und bewegtem Bild und Ton wird zu einer Art begehbaren Konstruktion von Narration. Einerseits entfaltet die Installation gerade weil sich die Erzählung nicht in eine klare Struktur oder inhaltliche Eindeutigkeit einordnen lässt eine große emotionale Kraft. Andererseits bleibt sie nicht auf diese direkte Erfahrungsebene beschränkt, sondern geht zugleich der eher intellektuellen Frage nach, wie Erzählen als Form der Erinnerung funktioniert. Der gezeichnete Regen lässt sich als Akt des Erzählens lesen, der die konservierte Wahrheit der Dia-Aufnahmen überlagert aber auch zu neuem Leben erweckt. 

Das Erzählen als Thema der künstlerischen Untersuchung ist schon seit vielen Jahren ein fester Bestandteil im Werk von Daniel Permanetter. Er testet, zerlegt und rekonstruiert immer wieder verschiedenste Formen von Narration. Und er formt diese Nachforschungen in ihr Thema zurück, in das Erzählen von Geschichten. Dazu bedient er sich oft eines eigentlich vom Standpunkt eines bildenden Künstlers aus etwas entlegenen Bezugspunktes, der Folk-Musik-Ikone Bob Dylan. Diesen setzt er als fiktiven Charakter in seine Erzählungen ein und benutzt ihn als ikonografischen Verweis und Metapher der künstlerischen Sehnsucht gleichzeitig. Er be- und überarbeitet in der von Dylan selbst viel genutzten Folk-Musik Tradition der aneignenden Interpretation oft Teile des einflussreichen Werks des Songschreibers und Poeten.

www.danielpermanetter.info
info@danielpermanetter.info

Presse: 1 2 3 4 5


Laudatio von Nue Ammann>>









...
And what did you hear, my blue-eyed son?
And what did you hear, my darling young one?
I heard the sound of a thunder, it roared out a warnin’
Heard the roar of a wave that could drown the whole world
Heard one hundred drummers whose hands were a-blazin’
Heard ten thousand whisperin’ and nobody listenin’
Heard one person starve, I heard many people laughin’
Heard the song of a poet who died in the gutter
Heard the sound of a clown who cried in the alley
And it’s a hard, and it’s a hard, it’s a hard, it’s a hard
And it’s a hard rain’s a-gonna fall

( from A Hard Rain's A-Gonna Fall, Bob Dylan 1963)


Daniel beim Aufbau








8. Sonderausstellung im Stellwerk

„Ursache und Ende “

Der Versuch einer Darstellung

Installation von Andreas Kloker

Zwischen Ursache und Ende spannt sich die Kette, es sind die Fäden oder die Glieder.
Das ist das Leben.
Durch diese Lebensfäden wirken sich Gedanken, Ideen, andere Menschen, Unwetter und Glück.
Es entsteht ein Gewirk.
Im Erkennen der Wirkung der Kette und Schuss wirkt auch der Keim der Kunst. So einfach.

Ausstellungseröffnung:
Freitag, den 04.04.2014 um 20 Uhr
Ausstellungsdauer:
05. bis 20. April 2014
jeweils Sa und So 14 bis 18 Uhr
Ausstellungsort:
Atelier Stellwerk, Seestr. 5, 86911 Diessen

Im Grunde ist Andreas Kloker aus Schondorf eher ein Performance-Künstler, seine Kunst verschwindet meist während des Abends wieder, denn wenn er malt, malt oder schreibt er mit Wasser auf Tafel. Am Ende der Performance trägt der Beobachter das Gesehene in sich. Der Prozess seiner Elementar Zeichnungen, wie er diese Technik nennt, gräbt sich tief in visuelle Gedächtnis ein;  es ist ein langsames Vergehen und Entstehen von Bildern.         
Doch manchmal verkörpern sich die Gedanken von Andreas Kloker, sie werden sichtbar und lesbar. Gedankensplitter werden auf Schiefer gekritzelt, auch eingraviert oder in Holztäfelchen eingebrannt zur Langzeitüberprüfung, Gegenstände werden zueinander gestellt, sie dienen als Denkhilfe, um daraus Beziehungen abzulesen. Jeder darf daraus lesen, was er möchte, jeder darf selbst denken oder nur schauen, „einfach schauen“, wie Kloker sagen würde. 
Alles wird im Raum installiert, um einen Überblick zu bekommen. Bei Kloker geht es immer ums Ganze, also ums Leben. Die Frage ist: was spannt sich zwischen Ursache und Ende? Die Antwort: eben das Mensch sein. Doch wie findet es statt, und was ist der Mensch, und was ist die Kunst?


LT>>

 







 


7. Sonderausstellung im Stellwerk

Installation "Superorganismus" von

Nicola von Thurn

Ausstellungseröffnung:
Freitag, den 07.03.2014 um 20 Uhr
Begrüßung durch Diessens Bürgermeister Herbert Kirsch
Ausstellungsdauer:
08. bis 23. März 2014
jeweils Sa und So 14 bis 18 Uhr
Ausstellungsort:
Atelier Stellwerk, Seestr. 5, 86911 Diessen

In der installativen Ausstellung wird das Lebewesen "Bienenvolk", seine Raumgestaltung und Lebensformen betrachtet und in Beziehung zum Menschen gesetzt. 
In poetischer Annäherung löst von Thurn Elemente aus dem Leben der Bienen und dem Zusammenleben mit dem Menschen aus ihrem Kontext und setzt sie in Zeichnungen, Bildhauerei und einer Rauminstallation neu zusammen.
 
Das Bienenvolk wird bereits seit dem 19. Jahrhundert als Organismus betrachtet, der aus einzelnen Individuen zusammengesetzt ist. Diese entwickeln als Gruppe Eigenschaften, die mit denen eines Wirbeltieres verglichen werden können. Dieses Wesen, dieser Superorganismus, ist mehr als die Summe seiner Teile. Wissenschaftlich erforscht und gleichzeitig immer noch ein Rätsel und Wunder.
Bedeutender denn je ist eine Wertschätzung und Wahrnehmung der Leistung dieses Wesens.
Die Künstlerin Nicola von Thurn, die selbst auch Jungimkerin ist, thematisiert in Ihren Arbeiten dieses Zusammenleben.
Sie will sich herantasten an diese komplexe, unbekannte Welt und auch die enormen bildhauerischen Fähigkeiten dieses Organismus
begreifen. 




Der dazu erscheinende Katalog wird gefördert von

Hrsg. KunstFormat eV



Presse:

SZ Sta >>

LT >>

AK >>

Kreisbote >>


Nicola von Thurn (Mitte) im Gespräch mit Bürgermeister Herbert Kirsch








Nicola von Thurn erklärt ihre Arbeiten

 


6. Sonderausstellung im Stellwerk

„Das Nichts zwischen den Linien“
Graphische Plastiken von Monika Supé

Ausstellungseröffnung:
Freitag, den 04.10.2013 um 20 Uhr
Ausstellungsdauer:
05. bis 20. Okt-. 2013
jeweils Sa und So 14 bis 18 Uhr
Ausstellungsort:
Atelier Stellwerk, Seestr. 5, 86911 Diessen

Was für ein Zufall, dass “MU“ auf Japanisch „nichts“ bedeutet und im Zen-Buddhismus für „Leere“ steht. Diese Leere ist aber gerade nicht als bloßes "Nichts" zu verstehen, sondern erscheint vielmehr als "Alles" oder als Quelle aller Formen.
Monika Supé, von ihrer Ausbildung her Architektin, ist von Andreas Notter als Raumforscherin bezeichnet worden. Sie experimentiert mit Raum und im Raum, indem sie mit graphischen Mitteln in ihn hineinzeichnet, mit Draht oder gar nur über den Schatten von Drähten. Dabei spielt sie mit unserer Wahrnehmung und zeigt, dass das, was nicht da ist – das Nichts zwischen den Linien eben –, den Dingen seine eigentliche Bedeutung gibt.


LT Ankündigung >> LT Redaktionsbericht //SZ// Ammerseekurier

Filmbeitrag Bayern3 >>


Monika Supé

 






 



5. Sonderausstellung
im Stellwerk


"arbitrary classifications"
Eine Installation der jungen Bildhauerin Eva Zenetti.


Ausstellungseröffnung:
06.07. 2013 um 12 Uhr
Ausstellungsdauer:
06. und  07.07., Sa und So 14 bis 18 Uhr
12.07.bis 14.07.Fr bis So 14 bis 18 Uhr,
während „Kultur am See“
20.07. und 21.07., Sa und So 14 bis 18 Uhr
Ausstellungsort:
Atelier Stellwerk, Seestr.5, 86911 Diessen
www.flachware.de/eva-zenetti/

Skelettartige Kreaturen hängen von der Decke, hauchzarte Gespinste und fragile Insekten drängen sich in Vitrinen: Für die 4. Sonderausstellung verwandelt die junge Bildhauerin Eva Zenetti das Stellwerk in eine eigentümliche Naturaliensammlung, in der die Grenzen zwischen Lebewesen und Artefakt, Poesie und Wirklichkeit verschwimmen. Sammlungsgegenstände, Kisten und verstreute Skizzen suggerieren einen provisorischen Arbeitsraum in Momentaufnahme, in dem unsichtbar eine Forscherpersönlichkeit am Werk scheint. Der ephemere Charakter der Ausstellungsgegenstände selbst spiegelt sich so in der gesamten Inszenierung."


Vortrag bei der Eröffnung

Presse: AK und SZ Ankündigung >>

AK, Redaktionsbericht

 



Die Installation im Stellwerk


Eva Zentti


4. Sonderausstellung im Stellwerk

Annunciata Foresti 

„ paesaggio “, Bildnerische Landschaftsbetrachtungen

Ausstellungseröffnung:

Freitag, 14.06.2013 um 20:00 Uhr
Einführung von Nue Ammann
Ausstellungsdauer:
15./16. und 22./23.06., Sa und So 14 bis 18 Uhr
Ausstellungsort:
Stellwerk Diessen, Seestr. 5, 86911 Diessen

www.foresti-kunst.de

Annunciata Foresti malt ihre Landschaften nicht unter freiem Himmel, sie hält Landschaftseindrücke mit dem „inneren Auge“ und dem Fotoapparat fest, um sich anschließend mit den Stimmungen der Bilder im Atelier auseinanderzusetzen. Es geht ihr also nicht darum die Landschaft an sich abzubilden, sondern um eine Untersuchung des Eindrucks, den die Natur hinterlassen hat, und die bildnerische Umsetzung dieses Erlebnisses. Die so entstandenen Landschaftsbetrachtungen, die sie unter dem Titel „paesaggio“ präsentiert, sind malerisch reflektierte Sinneseindrücke, künstlerische Spiegelbilder der emotionalen Verfassung, die das aktive Sehen der Landschaft hervorrief. Als Betrachter erlebt man an der Seite der Malerin Natur, wie sie in Gedanken und Gefühlen verortet ist, und letztlich individuelle Erinnerungen evoziert. Nue Ammann


Presse AK:



"Zwischen den weichen Hügeln vor Alpenkette leuchten blau-türkise Juwele, ein Fußlauf, ein Weiher im Moor, ein Ausschnitt vom See. Ihre Landschaften sind herrliche Preziosen  mit großer Raumtiefe, gemalt in mehreren Schichten und mit einem selbstverständlichen Pinselstrich, in dem nichts gewollt wirkt. Langweilig sind ihre Landschaften nie, da schlängelt sich der Inn spannungsvoll über die Bildfläche, Moor strahlt in violett-roter Gewitterstimmung, Wolken ziehen bauschig über die Bergketten und meist blitzt auch in den dunkelsten Bildern ein helles Licht auf, das alles erhellt."
gesamter Text: Kulturwelle5, von Astrid Amelungse-Kurth, : >>

Rede von Nue Ammann anläßlich der Eröffnung >>










ALEXIS DWORSKY

Vortrag am 04. Mai um 20 Uhr

stark begrenzte Teilnehmerzahl. Bitte nur nach Anmeldung. 08807 6688

Alexis Dworsky reist um die Welt – nicht per Flugzeug, Bahn oder Auto, sondern mit Google Street View, Nasa World Wind und anderen Online-Anwendungen. Dabei bleibt er zuhause hinter dem Schreibtisch sitzen: Sein Computer und das Internet sind alles, was er für die Reise braucht. Und doch ist der Bericht von seinen Abenteuern überaus lebendig: In der Informance surft er live im Netz, erzählt aus erster Hand Geschichten über die virtuellen Erlebnisse und zeigt dem Publikum Mitbringsel von der Reise.

www.alexisdworsky.de/












3. Sonderausstellung

"unter Strom"
Eine Installation des Bildhauers Matthias Rodach.

Ausstellungseröffnung:
30. 03. 2013 um 12 Uhr
Einführende Worte von Alois Kramer
Ausstellungsdauer:
30. 03. bis 14.04., Sa und So 14 bis 18 Uhr (und Ostermontag)
Ausstellungsort:
Atelier Stellwerk, Seestr.5,
86911 Diessen

Die neu entwickelten Transformator-Figuren des Bildhauers Matthias Rodach öffnen eine Blick unter die "potemkinsche" Haut der Körper, in denen wir leben.
Die Installation "unter Strom" ist eine ebenso bewegte wie bewegende Momentaufnahme.

Film auf you tube:>>

Der dazu erscheinende Katalog wird gefördert von

Hrsg. KunstFormat eV

Presse


Matthias Rodach


Foto: Johannes Rodach


Die Vorbereitung für die Präsentation dauerte zwei Wochen


Alois Kramer sprach zur Eröffnung



2. Sonderausstellung

Jan Davidoff "black´n white"

Der junge Maler Jan Davidoff, ein Shootingstar seiner Generation, hat in der internationalen Kunstszene bereits einen festen Platz. Er lebt und arbeitet in München und in Utting.

Ausstellungseröffnung:
09.06.2012 um 12 Uhr,
der Künstler ist anwesend
Einführung Inge Putzier
Ausstellungsdauer:
09. bis 24.06.2012
Sa und So von 14 bis 18 Uhr
Ausstellungsort:
Stellwerk Diessen
Seestr. 5, 86911 Diessen

Der Maler Jan Davidoff, ist 1976 in Norden geboren, studierte bis 2009 an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Günther Förg Malerei.

 Als Nachfolge der Ausstellung „REFLEX“ von Bernd Zimmer ist es die zweite Sonderausstellung mit renommierten Künstlern im Ausstellungsraum des Stellwerks. Die Wahl fiel auf Jan Davidoff.

 Die Kunst Jan Davidoffs ist von den Eindrücken seiner vielen Reisen geprägt,  seine Kunstwerke basieren auf Fotografie.
In seinem Atelier fertigt er mit digitalen Hilfsmitteln Skizzen an, die die Grundlage seiner vielschichtigen Malerei darstellen.
Davidoff betont darüberhinaus, dass er eine Vorliebe für Materialität hat. So bilden beispielsweise Metallplatten, die zuvor mit der Flex bearbeitet wurden, den Untergrund für seine Kunstwerke.
Aus seinen fotografischen Vorlagen entstehen sehr
oft farbstarke Gemälde, die voller Kraft und Lebendigkeit sind, aber gleichzeitig durch überraschende Lichtreflexe und Abstraktion sehr geheimnisvoll wirken.
 Ein zentrales Thema in seinem Werk ist der Mensch, mal als Individuum, dann wieder verloren in der Masse.
Aber ein Individuum, das nicht verloren gehen will in einer Menschenmenge, sondern als einzelne Person mit ihrer eigenen Individualität wahrgenommen werden möchte. Gesellschaftliche Prozesse und Veränderungen  beobachtet Jan Davidoff in seinem Spiel zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit sehr genau.  http://www.jandavidoff.de/HOME.html


Presse LT 14.Juni 2012

StaMerkur 13. Juni 2012

Große Kunst im kleinen Raum


Jan Davidoff 2012 Fotos co Foresti


Im Atelier, Fotos co Foresti



Beim Aufbau







Im Gespräch mit Uttinger Bürgermeister Josef Lutzenberger


BEGLEITEND ZUM KLEINEN FORMAT 2011:

1. Sonderausstellung

Bernd Zimmer "REFLEX"

Eröffnung am 18. Nov. um 18:30 Uhr (pararell zum kleinen Format) mit einer Einführung über die Werke von Bernd Zimmer von Inge Putzier.

Öffnungszeiten:
19. Nov. bis 04. Dez. - Sa und So 14 bis 18 Uhr
Seestr. 5, 85911 Diessen

Parken am Bahnhof (Blaues Haus und das Stellwerk sind von dort aus gleichermaßen gut erreichbar).

BERND ZIMMER "REFLEX"

1948 in Planegg bei München geboren. Nach einer Lehre als Verlagsbuchhändler und Tätigkeit als Herstellungsassistent und Grafiker in verschiedenen Verlagen studierte er in den 70er Jahren Philosophie und Religionswissenschaften an der FU Berlin. 1975 unterbrach er sein Studium für lange Aufenthalte in Mexiko und im Süden der Vereinigten Staaten.
Nach seiner Rückkehr begann er als Autodidakt mit der Malerei.
1977 gründet Zimmer gemeinsam mit Fetting, Middendorf und Salomé die „Galerie am Moritzplatz“ in Berlin, eine Künstler-Selbsthilfe-Galerie, in der er im November desselben Jahres in seiner ersten Ausstellung das Bild„FLUT“ im Riesenformat 3 x 10 m, zeigt. Immer wieder greift Zimmer das Thema Landschaft auf, verarbeitet die Eindrücke seiner
zahlreichen Reisen in groß angelegten Serien. Nach Beendigung seines Studiums erhält er ein Stipendium der Karl-Schmidt-Rottluff-Stiftung, das ihm erstmals eine Existenz als freier Künstler ermöglicht. 1980 stellt Zimmer gemeinsam mit Fetting, Middendorf
und Salomé unter dem Titel „Heftige Malerei“ im Berliner Haus am Waldsee aus. Dieser Ausstellung folgen weitere auch internationale Gruppen- und Einzelausstellungen. 1982 erhält er ein Stipendium der Villa Massimo in Rom. Nach seiner Rückkehr
1984 lässt sich Zimmer in Polling in Oberbayern nieder.



Atelier in Oberhausen


Gesprächsabend über Holzschnitt mit Bernd Zimmer, Moderation Alois Kramer

Gespräch mit Bernd Zimmer
zum Thema Holzschnitt

am 21. Nov. um 20 Uhr.

im Stellwerk Diessen, Seestr. 5.
Termin: 21. November 2011

In dem Künstlerbuch WALD SPIEGEL WASSER von Bernd Zimmer, überträgt er das Charakteristische seiner Malerei in Holzschnitte. Seite für Seite schreitet der Betrachter neben dem Künstler durch einen imaginären Wald und seiner Reflexion, entlang dem Wasserspiegel. Der spontane Pinselstrich wird zum wendigen Schnitt mit der Motorsäge, sein ausgeprägtes Farbempfinden spiegelt sich im gekonnten Einsatz der sich überlagernden transparenten bis opaken Druckfarben wieder. Holzschnitte aus diesem Buch werden gezeigt.


Fotorechte: A. Foresti




PRESSE  


SZ Kultur Landkreis 29.11.2011


AK 25.11. 2011


LT 18.11. 2011
Atelier in Oberhausen
   
   

Kontakt: info@kunst-im-stellwerk.de

Verantwortlich im Sinne des Presserechts: KunstFormat eV Annunciata Foresti
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